
Die evangelischen Landeskirchen von Sachsen und Bayern starten ihre verabredete Kooperation bei der Ausbildung von Pfarrerinnen und Pfarrern. Zehn junge Theologinnen und Theologen treten am Montag ihr Vikariat in der sächsischen Landeskirche an. Der Vikarkurs sei der erste, der im Rahmen der Ausbildungskooperation mit der bayerischen Landeskirche nach einem neuen modularen Konzept realisiert wird, teilte die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens am Freitag in Dresden mit.
Das Vikariat, auch Vorbereitungsdienst genannt, ist die zweite Ausbildungsphase für den Pfarrberuf nach dem Studium und dem ersten theologischen Examen. In einer Zeit von zwei Jahren werden die Vikarinnen und Vikare in Praxisstationen und Ausbildungskursen auf den Pfarrdienst vorbereitet.
Der erste sächsisch-bayerische Kurs wird den Angaben zufolge mit einem Gottesdienst am 8. September in der „Jungen Kirche“ in Nürnberg gefeiert. Zu diesem Anlass werde auch die neue Rektorin des evangelischen Studienseminars für Pfarrausbildung, Pfarrerin Miriam Groß, in ihr Amt eingeführt.
Die Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen Ausbildung wurde von der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen und der Evangelische-Lutherische Kirche in Bayern im Oktober 2023 beschlossen. Geplant ist, dass sächsische Vikarinnen und Vikare in drei Modulen zentrale Ausbildungseinheiten gemeinsam mit ihren bayerischen Kolleginnen und Kollegen absolvieren.
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