#zusammen_wachsen im digitalen Raum

Das digitale Lehr- und Lernportal ev. Schulen in Sachsen bringt nicht nur eine digitale Lernumgebung in die Schulen, sondern unterstützt auch deren Zusammenarbeit.
Von Falk Wenzel Ev. Schulzentrum Radebeul
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Mathematikunterricht mit »GeoGebra« am Evangelischen Gymnasium Tharandt. © Woldrich/EGT
Mathematikunterricht mit »GeoGebra« am Evangelischen Gymnasium Tharandt. © Woldrich/EGT

Alle evangelischen Schulen in Sachsen eint das Wissen um die Frohe Botschaft des christlichen Glaubens. Durch diese Gemeinschaft sind wir eine starke und einflussreiche Gruppe in der sächsischen Schullandschaft, besonders innerhalb der freien Schulen. An allen unseren Schulen arbeiten hervorragende Pädagoginnen und Pädagogen, die an ihren Wirkungsstätten tolle Projekte und Unterrichtsideen umsetzen. Und so lag die Frage nahe: Können wir dieses Potenzial der Gemeinschaft nicht über die Schul- grenzen hinaus nutzen?

Als Martin Herold und Volker Schmidt, die Vorstände der Schulstiftung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, in einer Vorstandssitzung des Evangelischen Schulvereins Radebeul im Herbst 2020 von einem Förderprogramm sprachen, das uns finanziell in die Lage versetzen konnte, ein digitales Lehr- und Lernportal für die evangelischen Schulen in Sachsen umzusetzen, sahen unsere Vorstände sofort eine große Chance. Diese Einschätzung teilten neben uns 18 weitere Schulträger. Unter der Führung der Radebeuler wurde ein Förderantrag im Rahmen des Programms RegioDigis gestellt. Wir bekamen den Zuschlag.

Seitdem arbeiten Techniker, Programmierer, Projektmanager und Projektleitungen unermüdlich an der Umsetzung.

Wir schaffen so die technischen Grundlagen für standortübergreifendes und kollaboratives Arbeiten – unser Digitales Lehr- und Lernportal. Es soll einfach zu bedienen und zu verwalten sein. Es soll Spaß machen, damit zu arbeiten. Wir legen Wert darauf, OpenSource-Software zu verwenden, für jeden einsehbare offene Lösungen also, die nicht von Softwaregiganten entwickelt und verkauft, sondern von einer Vielzahl von Enthusiasten programmiert werden. Das macht uns unabhängiger und flexibler. Um den individuellen Wünschen unserer Schulen zu entsprechen, ist das Portal modular aufgebaut. Ähnlich wie bei einer Raumstation lässt sich der Portalkern um die verschiedensten Anwendungen erweitern.

Unabhängig – flexibel – modular, dies macht unser Portal zukunftssicher und damit nachhaltig. Gut genutzt, gibt es uns den technischen Rahmen, gemeinsam zeitgemäße Bildung in einer Kultur der Digitalität zu organisieren.

Das technische Gerüst funktioniert. Damit beginnen die Mühen der Ebene: Wie gelingt es uns, unsere Pädagoginnen und Pädagogen dazu zu bringen, das Portal aktiv und rege zu nutzen? Wie kommen wir auch hier zu einem Gemeinschaftsgefühl, welches wir in der Ausübung unseres Glaubens alle schon kennen?

Aus meiner Sicht braucht es Erfolgserlebnisse. Die Technik muss zuverlässig funktionieren. Ich muss erlebt haben, wie Anregungen anderer meinen Alltag erleichtern können. Ich muss die Freude kennenlernen, wenn ich anderen helfen konnte. Das Ergebnis ist Zusammenarbeit auf der Grundlage eines großzügigen Teilens und Empfangens. Und das sollte uns bekannt vorkommen.

Dieser Beitrag ist aus unserer Sonderbeilage der Schulstiftung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens. Diese können Sie hier lesen (Klick aufs Bild):

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