FriedensDekade: Andachten, Gottesdienste und Gebete in Sachsen

Ökumenische FriedensDekade »Reichweite Frieden«
(so)
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Friedensdekade
© Friedensdekade

Die diesjährige Ökumenische Friedensdekade steht vom 7. bis 17. November unter dem Motto »Reichweite Frieden«. Das Thema in diesem Jahr soll Christen aller Konfessionen ermutigen, durch Beten und Handeln dazu beizutragen, dass der Frieden in der Welt gestärkt wird und der Friede Gottes auch im Zusammenleben der Menschen erfahrbar werden kann. Mit Bittgottesdiensten für den Frieden, Andachten und Friedensgebete begehen viele Kirchgemeinden unter Beachtung der in allen Kirchen geltenden Abstands- und Hygieneregeln die Friedensdekade, die mit dem Buß- und Bettag am 17. November endet. Gerade in Sachsen beteiligen sich viele Gemeinden und Gruppen an der Ökumenischen FriedensDekade, da sie hier an die kirchliche Friedensinitiative »Schwerter zu Pflugscharen« anknüpft, so die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Gottesdienste und Friedensgebete in Sachsen

Eröffnet wird die FriedensDekade am 7. November in Dresden in Dresden Bühlau, wo die Kirchgemeinde zusammen mit dem Ökumenischen Informationszentrum Dresden ab 11 Uhr zum Gottesdienst einladen. Montag (8.11. und 15.11.), Mittwoch (10.11.) und Fr (12.11.) finden jeweils 19 Uhr Friedensandachten statt. Ein Gottesdienst zur Friedensdekade mit Taufe und anschließender Gemeindeversammlung wird ebenfalls am Sonntag, 7. November ab 9:30 Uhr in der Hoffnungskirche gefeiert. Um 17:00 Uhr findet im Trinitatishaus der Johanneskirchgemeinde ein Abendgottesdienst zum Beginn der FriedensDekade mit Pfarrerin Gorbatschow statt. In der Dresdner Frauenkirche wird Oberkirchenrat Christoph Seele ab 18 Uhr innerhalb der Predigtreihe »Heilige Dinge« eine Predigt zum Thema »Dein Name werde geheiligt« halten. Eine Woche später, am 14. November 2021 findet in der Heilig-Geist-Kirche der Gottesdienst zur Friedensdekade unter Mitwirkung der Konfirmanden um 10:30 Uhr statt.

In der Leipziger Nikolaikirche wird es zur Eröffnung der Friedensdekade 2021 am 7. November 10 Uhr einen Bittgottesdienst für den Frieden mit dem Posaunenchor von St. Nikolai geben. Zwischen dem 8. und 12. November und am 15. und 16. November finden dort täglich 17 Uhr Friedensgebete statt. In der Stephanuskirche Mockau werden die Friedensgebete in diesem Zeitraum jeweils um 18:00 Uhr angeboten.

Wegen der zeitlichen Nähe zum Gedenken an die Novemberpogrome von 1938 hat auch in diesem Jahr das mahnende Erinnern an die damaligen furchtbaren Ereignisse einen Platz in den Veranstaltungen der FriedensDekade. So ist das Friedensgebet am 9. November in der Nikolaikirche dem Gedenken an die Novemberpogrome von 1938 gewidmet. In der Thomaskirche beginnt 18 Uhr ein Gottesdienst zum Gedenken an den 9. November 1938. Die Predigt hält Prof. Andreas Schüle. Mit einer Andacht am Stolperstein für Karl Willy Angermann, Mölkauer Str. 34, möchte das Ev.-Luth. Alesius-Kirchspiel ein Zeichen des Friedens, der Versöhnung und des Miteinanders setzen. Die Andacht beginnt 18.30 Uhr.

Die Kirchgemeinde Werdau-Königswalde (Zwickau) eröffnen die Friedensdekade am Montag, 8.11.21 in der St. Jacobikirche Königswalde.

Peace and pray – Handy-App zur Ökumenischen FriedensDekade

Zum Hören, Lesen, Mitbeten, Teilen, Engagieren gibt es die kostenfreie App »Peace and pray« für Handy und Tablet (Android und IOS). Während der FriedensDekade werden tägliche Impulse zum Nachdenken als Push-Nachricht und ein Aktionsvorschlag angeboten. Dazu gibt es eine komplette Liturgie für ein Friedensgebet, welche im Hauskreis, in täglichen Andachten oder in den verschiedenen Veranstaltungen im Rahmen der FriedensDekade genutzt werden kann.

Buß- und Bettag und Abschluss der FriedensDekade

Als Abschluss der FriedensDekade feiern die Gemeinden besondere Gottesdienste am Buß- und Bettag, der nur noch im Freistaat Sachsen ein staatlich geschützter arbeitsfreier Feiertag ist. Die Initiative »Ökumenischer Weg« ist in diesem Jahr in Zwickau zu Gast. Geplant sind ab 10 Uhr fünf dezentrale Gottesdienste in der Katharienenkirche, in der Friedenskirche, in der Christophoruskirche in Eckersbach, in Planitz und im Peter-Breuer-Gymnasium. Anschließend gibt es eine gemeinsame Veranstaltung mit Zeit für Begegnung und einem Mittagsimbiss im Peter-Breuer-Gymnasium.

In Dresden wird Landesbischof Tobias Bilz um 9:30 Uhr im Gottesdienst in der Dresdner Kreuzkirche predigen. Ein Ökumenischer Regionalgottesdienst mit Pfarrer Döring wird 10 Uhr in Dresden-Bühlau stattfinden.

In Leipzig feiern zahlreiche Kirchgemeinden zum Abschluss der Friedensdekade ökumenische Gottesdienste. So wird um 10:00 Uhr in die St. Laurentiuskirche Reudnitz und in die Kirche Wiederitzsch eingeladen, um 10.30 Uhr in die Paul-Gerhardt-Kirche Connewitz und um 17 Uhr in die Apostelkirche Großzschocher. Die PAX-Jugendkirche lädt – wie in jedem Jahr am Abend vor dem Buß- und Bettag – am 16. November um 19 Uhr zur »Nacht der Lichter« ein.

Zum Hintergrund der Ökumenischen FriedensDekade

Seit über 40 Jahren engagiert sich die Ökumenische FriedensDekade für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung. Geboren wurde die Idee zur FriedensDekade in den Niederlanden. Während des Kalten Krieges in den 1980er Jahren wurde die Idee der Friedenstage deutschlandweit bekannter – besonders in Ostdeutschland. »Schwerter zu Pflugscharen« war hier das wohl bekannteste Projekt in jener Zeit.

Auch im Jahr 2021 will die FriedensDekade einen Beitrag zur Vertiefung des christlichen Friedenszeugnisses leisten und zur friedenspolitischen Willensbildung in Kirchen, Gemeinden und Gesellschaft beitragen. Jedes Jahr kommen Menschen verschiedener Konfessionen zusammen, verbinden sich für zehn Tage im Gebet für den Frieden und machen Friedenshandeln sichtbar.

Ökumenische FriedensDekade online: http://www.friedensdekade.de

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Impressionen Lausitz-Kirchentag


  • Görlitz begrüßt an diesem Wochenende zum »Lausitz-Kirchentag« © Steffen Giersch


  • Stark in der Region: Die Sorben, hier in typischer Tracht © Steffen Giersch


  • Mit viel Musik und zahlreichen Angeboten wurde gefeiert © Steffen Giersch


  • Auch Ministerpräsident Michael Kretschmer besuchte zu diesem Anlass Görlitz © Steffen Giersch


  • Tausende Christen nahmen am Lausitz-Kirchentag teil © Steffen Giersch


  • Strahlender Sonnenschein und Hitze beim Lausitz-Kirchentag, die Stimmung blieb oben auf © Steffen Giersch


  • Gestaltet wurde der Lausitz-Kirchentag von der Sächsischen Landeskirche (EVLKS) und der Landeskirche für Berlin-Brandenburg und Schlesische Oberlausitz (EKBO) © Steffen Giersch


  • Tausende Christen nahmen am Lausitz-Kirchentag teil © Steffen Giersch


  • Stark in der Region: Die Sorben, hier in typischer Tracht © Steffen Giersch


  • Spiel, Spaß und Informationen an vielen Ständen und Veranstaltungsorten in Görlitz © Steffen Giersch


  • Spiel, Spaß und Informationen an vielen Ständen und Veranstaltungsorten in Görlitz © Steffen Giersch


  • Musik gehörte natürlich dazu, beim Gottesdienst und zahlreichen kleinen Teilveranstaltungen © Steffen Giersch


  • Spiel, Spaß und Informationen an vielen Ständen und Veranstaltungsorten in Görlitz © Steffen Giersch


  • Am gemeinsamen Stand der sächsischen Kirchenzeitung DER SONNTAG und der Berliner Zeitung DIE KIRCHE© Steffen Giersch


  • Austausch und Informationen boten viele Stände an – die Besucher nahmen das gerne und gut an © Steffen Giersch


  • Auch diakonische Einrichtungen, wie hier die Bahnhofsmission, informierten © Steffen Giersch


  • Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer besuchte Stände © Steffen Giersch


  • Und Ministerpräsident Kretschmer nahm an zahlreichen Gesprächen und Diskussionsrunden teil © Steffen Giersch


  • Spiel, Spaß und Informationen an vielen Ständen und Veranstaltungsorten in Görlitz © Steffen Giersch


  • Familie in Sorbischer Tracht – jede Stadt hat ihre eigene Tracht, die leicht voneinander variiert © Steffen Giersch




  • Austausch und Informationen boten viele Stände an – die Besucher nahmen das gerne und gut an © Steffen Giersch


  • Ministerpräsident Kretschmer nahm an zahlreichen Gesprächen und Diskussionsrunden teil – ein wichtiges Thema in der Region: Der Braunkohleausstieg © Steffen Giersch


  • Auch Bettina Westfeld nahm an der Diskussionsrunde zum Braunkohleausstieg teil © Steffen Giersch


  • Austausch und Informationen boten viele Christen an – die Besucher nahmen das gerne und gut an © Steffen Giersch


  • Am gemeinsamen Stand der sächsischen Kirchenzeitung DER SONNTAG und der Berliner Zeitung DIE KIRCHE© Steffen Giersch

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