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Ministerpräsident Michael Kretschmer für neues Amt gesegnet

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  • v.l.: Oberkirchenrat Christoph Seele, Michael Kretschmer, dessen Partnerin Annett Hofmann, Gemeindepfarrer der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Dresden Klotzsche Olaf Börnert, Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt © Siegfried Kirchberg/Stiftung Frauenkirche

    v.l.: Oberkirchenrat Christoph Seele, Michael Kretschmer, dessen Partnerin Annett Hofmann, Gemeindepfarrer der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Dresden Klotzsche Olaf Börnert, Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt © Siegfried Kirchberg/Stiftung Frauenkirche

  • © Siegfried Kirchberg/Stiftung Frauenkirche

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Der neue sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer tritt sein Amt geistlich gestärkt an. Nach seiner Wahl im Sächsischen Landtag und vor der Übergabe der Amtsgeschäfte in der Staatskanzlei suchte Kretschmer die Unterkirche der Dresdner Frauenkirche auf. Das teilte die Stiftung Frauenkirche am Nachmittag mit.

Im Beisein von Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt und Oberkirchenrat Christoph Seele sprach Pfarrer Olaf Börnert, Gemeindepfarrer der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Dresden Klotzsche, Michael Kretschmer und seiner Partnerin Annett Hofmann Gottes Segen zu und lud zum gemeinsamen Gebet ein.

In seinem geistlichen Wort wünschte Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt dem ersten evangelischen Ministerpräsidenten Sachsens seit der friedlichen Revolution vor dem Hintergrund von Psalm 36 für die künftigen Herausforderungen Kraft, Hoffnung und Zuversicht. »Gerechtigkeit und Recht bilden das Fundament Ihres Wirkens als Ministerpräsident. Klug gestaltete Veränderungen nötigen Entscheidungen ab. Dabei sind Sie nicht allein. Berufliche Berater, privater Rückhalt und die Güte Gottes werden Sie stützen und vergewissern.«

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16 Lesermeinungen zu Ministerpräsident Michael Kretschmer für neues Amt gesegnet
Beobachter schreibt:
14. Dezember 2017, 15:37

Mußte das jetzt sein?

Gert Flessing schreibt:
15. Dezember 2017, 19:46

Ja! Es musste sein, denn der Mann hat das notig. Segen schadet nicht.
Gert Flessing

Johannes schreibt:
17. Dezember 2017, 23:37

Lieber Herr Flessing,

es klingt ja beinahe so, als hätte Herr Kretschmer Dreck am Stecken. Und ein Mitkommentator scheint es auch so verstanden zu haben und es noch zu bestätigen, so als wüsste er Genaueres. Das passt mir aber gar nicht so recht zusammen mit der Nachricht:
"Der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Carsten Rentzing, gratuliert Michael Kretschmer zu seiner Wahl zum neuen sächsischen Ministerpräsidenten und wünschte ihm Gottes Segen für sein neues Amt."
Sollte unser Landesbischof sich so irren? Nein, das glaube ich nicht!

Mit freundlichem Gruß
Johannes Lehnert

Beobachter schreibt:
18. Dezember 2017, 12:29

Nein Bischof Rentzing irrt sich nicht! Ganz im Gegenteil, er weiß sicher ganz genau, warum er folgende Passagen sagte;
»,dass er sein neues Amt mit dem Vertrauen in die Menschen hier in Sachsen und einem offenen Ohr für ihre Sorgen und Nöte führen möge" und " Ich wünsche ihm, dass er Vermittler sein kann zwischen Positionen und Menschen in unserem Land." Für bide Formulierungen gab und gibt es gute Gründe. Als gelernter Ossi müßten doch auch Sie zwischen den Zeilen lesen können (aber auch wollen)!

Johannes schreibt:
21. Dezember 2017, 13:28

Dass es für bide (!) Formulierungen gute Gründe gibt, bezweifele ich überhaupt nicht. Dass Sie daraus eine Vergatterung lesen, entspricht einer bestimmten Begabung, immer das lesen zu können, was man lesen will...

Gert Flessing schreibt:
18. Dezember 2017, 12:35

Lieber Herr Lehnert,
Herr Kretschmer ist Politiker. Er hat das zu seinem Beruf gemacht. Er trägt in diesem Beruf eine große Verantwortung. Weil das so ist, finde ich es nicht nur gut, sondern notwendig, das er für die Last, die er zu tragen hat, einen Segen mit auf den Weg bekommt.
Da ich, nach der Wende, selbst politisch tätig war, weiß ich, das es nicht nur ein hartes Geschäft ist, sondern oft auch eines, das einen Menschen an die Grenzen seines Gewissens bringen kann.
Wie will man das, auf Dauer, tragen, wenn man sich nicht durch Gott getragen weiß?
Aus diesem und nur aus diesem Grund habe ich die Meinung vertreten, dass Segen notwendig ist.
Gert Flessing

Johannes schreibt:
16. Dezember 2017, 15:04

Hat etwa jemand etwas dagegen, dass ein Ministerpräsident unter dem Segen Gottes gestellt wird?

Beobachter schreibt:
17. Dezember 2017, 12:53

Nein, wenn man es wie Gert Flessing sieht. Es stimmt, gerade der Mann hat das mehr als notwendig!

Johannes schreibt:
17. Dezember 2017, 23:40

Was heißt die unterstellende Bemerkung: "... g e r a d e d e r M a n n hat das mehr als notwendig!"?
Ist ihm etwas vorzuwerfen?

Beobachter schreibt:
18. Dezember 2017, 12:40

Ach wissen Sie, ob der Mann (jetztschon) Dreck am Stiefel hat oder nicht, ist eugentlich uninteressant, welcher Politiker hat das nicht?
Nein, es geht in erster Linie darum, ob der Mann die Fähigkeit und Berechtigung zu diesem Amt hat!
Für mich spricht die Meldung des Tagesspiegel: "Kretschmer selbst hatte bei der Bundestagswahl am 24. September nach 15 Jahren sein Direktmandat im Wahlkreis Görlitz an die AfD verloren. Die Bundestagswahl war in Sachsen eine desaströse Niederlage für die CDU, die mit 26,9 Prozent nur zweitstärkste Partei hinter der AfD wurde, die im Freistaat auf 27,0 Prozent kam." dagegen!

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