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Teuflische Gedanken erkennen und bekämpfen

Wochenspruch: Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. 1. Johannes 3, Vers 8 b
Stephanie Golde
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Stephanie Golde ist Vor­sitzende der Landesjugendkammer Sachsens sowie Zollsekretäranwärterin. © Kathrin König

Als ich den Vers las, saß ich gerade beim Zahnarzt.  Auf die heutige Zeit übertragen und in meiner Situation sind die Werke des Teufels also Karies und das »Gute« ist dann Schokolade? Oder ist es gerade anders, die Schokolade ist Teufels Werk und Gottes Werk ist im Gegensatz dann gesundes Obst?

Jeder kennt bestimmt diese Menschen, die einen immer nur nerven. Wo man schon die Augen verdreht, wenn sie nur den Mund aufmachen, aber diese Menschen sind auch Gottes Kinder. Das hat mir mein Pate neulich gesagt und ja, er hat irgendwie auch Recht. Könnte man in diesem Sinne die Begegnungen mit schwierigen Menschen als kleine Prüfung ansehen? Eine Prüfung, sich als Gottes Kind zu beweisen, denn wenn man es genau nimmt, haben wir alle einen Auftrag. Die Verkündigung der frohen Botschaft.

Wir sind alle Gottes Kinder, Brüder und Schwe­stern und der Teufel manipuliert uns schon in unseren Köpfen. Er sorgt für dieses Unverständnis gegenüber anderen Menschen. Natürlich kann man das immer auf das Große und Ganze beziehen, aber wenn jeder bei sich und in seiner Umgebung anfängt, die teuflischen Gedanken zu erkennen und zu bekämpfen, ist die Welt ein Stück reicher.

Unsere Aufgabe ist es, die Werke des Teufels auch schon in unserem Kopf zu zerstören. Wir dürfen insbesondere unseren Brüdern und Schwestern keinen Hass oder Unverständnis entgegenbringen, auch wenn sie anderer Meinung sind. Dann ist es wie bei der Schokolade. Es ist nicht erkennbar, welches Gottes Werke und welches Teufels Werke sind. Ich entscheide darüber, wie ich es betrachten will.

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