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Käßmann: Akzent gegen Macht des Geldes setzen

epd
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© Foto: Claude Truong-Ngoc/Wikimedia Commons - cc-by-sa-3.0

Die Reformationsbotschafterin Margot Käßmann wünscht sich von der Zivilgesellschaft einen Akzent gegen die Macht des Geldes. Schon Martin Luther sei seinerzeit um den immer stärkeren Einfluss des Geldes besorgt gewesen, sagte sie am Mittwochabend bei der kirchlichen Vortragsveranstaltung "Wilhelmshöher Impuls" in Kassel. Käßmann erinnerte an die Katechismuserklärung des 1. Gebotes durch Luther: "Woran du dein Herz hängst, das ist dein Gott." Diese Gefahr bestehe auch heute.

Käßmann kritisierte die regelmäßigen Börsennachrichten vor der Tagesschau. Offenbar hänge das Herz der Gesellschaft daran. "Es wäre besser, wir würden jeden Tag hören, wie viele Kinder geboren wurden oder wie viele Flüchtlinge eine Wohnung bekommen haben", sagte sie. Sozialer Friede werde nicht durch den freien Lauf der Marktgesetze gewährleistet.

Käßmann sprach zum Thema "Die Freiheit Neues zu denken – Was Wirtschaft und Gesellschaft heute von Martin Luther lernen können" und wandte sich auch gegen überzogene Gehälter. Ein bis zu 30-facher Unterschied sei noch vertretbar. Ein Manager, der jedoch 17 Millionen Euro im Jahr verdiene, habe einen Stundenlohn, der so hoch sei wie der Monatslohn einer Erzieherin. "Das ist nicht mehr tragbar."

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5 Lesermeinungen zu Käßmann: Akzent gegen Macht des Geldes setzen
Beobachter schreibt:
09. Februar 2017, 13:34

Viele Leute würde es vielleicht eher interessieren, wieviele Obdachlose , verarmte Rentner, Hartzer,.. in anständige Lebensverhältnisse gebracht worden sind?
Oder wieviele "Flüchtlinge" die Frau Botschafterin bei sich untergebracht hat?
Noch hat die "Kirche" ja wohl noch genug Geld, daß ein erheblich Teil des 30fachens bei dier Dame ankommen?

albrecht schreibt:
13. Februar 2017, 10:42

schreiben nicht dasselbe bei idea? Oder schreiben Sie da ab?

Beobachter schreibt:
14. Februar 2017, 22:25

Haben Sie sich schon wieder neue Namen ausgedacht?

Realist schreibt:
09. Februar 2017, 22:03

Wein trinken - Wasser predigen. Hier sollte Frau Käßmann erst einmal ihr eigenes Gehalt zur Disposition stellen. Unsere Gesellschaft und eben auch unsere Kirche lebt vom Geld der gut verdienenden Kirchensteuerzahler. Frau Käßmann bringt hier wieder ihre links- grünen Gedanken ans Licht und möchte eiene Gesellschaft in der alle gleich sind- Sozialismus lässt grüßen !!

Thomas schreibt:
10. Februar 2017, 23:42

Was wäre daran so schlimm, wenn jeder ein Gehalt bekommt, von dem man auch leben kann?

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